Enneagramm

Up Lernen im Zen SELBST-Konzept Enneagramm

 

  •  Persönlichkeit und Entwicklung 

Ein Frosch und ein Skorpion begegnen sich am Flußufer. Der Frosch hält vorsichtig Abstand, denn er weiß um die Gefährlichkeit des Skorpions. Bevor der Frosch sich anschicken kann, den Fluß zu durchschwimmen, bittet ihn der Skorpion, der nicht schwimmen kann, ihn mitzunehmen. Der Frosch ist erstaunt und fragt den Skorpion, ob er ihn denn nicht dabei stechen wird. "Ich bin doch nicht dumm - dann würden wir ja beide untergehen." Dem Frosch leuchtet das Argument ein; er heißt ihn aufsitzen und gemeinsam durchqueren sie den Fluß. In der Mitte des Flusses sticht ihn der Skorpion. Mit sterbender Stimme fragt ihn der Frosch, warum er das tue, wo sie jetzt doch beide sterben müßten. "Ich weiß auch nicht - das ist eben mein Charakter."

Charakter, Temperament, Naturell und Typus sind in der Psychologie Modelle zur Beschreibung und Erklärung menschlichen Verhaltens, das durch situative und kognitive Überlegungen der Person kaum beeinflußt wird. Die "Natur" bzw. der "Charakter" des Skorpions ist es, zu stechen. Auch wenn er etwas anderes sagt und es auch so meint; selbst wenn es vernünftig wäre, in der konkreten Situation etwas anderes zu tun: der Skorpion tun, was ihn sein "Naturell" heißt.

Die entscheidende Frage an der Stelle lautet nicht, ob es so etwas gibt wie "Charakter" oder "menschliche Natur". Die entscheidende Frage ist die nach der Nützlichkeit eines solches Modells. Was kann man mit einem solchen Modell machen? Kann man seinen wie auch immer gearteten "Charakter" erkennen? Werden andere Menschen für den "Charakterologen" zum gläsernen Menschen? Kann man seinen "Charakter" womöglich verändern? Gibt es bzw. inwiefern gibt es persönliche Entwicklung?

 

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  •  Das Enneagramm
     

Wie andere Typologien auch ist das Enneagramm ein Klassifikationsschema. Es besteht aus drei Grundtypen, aus denen sich neun Persönlichkeitstypen ableiten lassen. Jeder Typus lebt aus einem Energiezentrum: seiner Leidenschaft. Was bei anderen Typen als Emotion oder Verhalten durchaus auch vorkommt, sei es Zorn, Angst oder Habsucht, entfaltet bei den Grundtypen eine eigene Dynamik. Die Leidenschaft beherrscht seine Existenz; aus ihr begreift er sein Tun, seine Werturteile sowie seinen Austausch mit der Umwelt. Wichtig für das Verständnis des Enneagramms an dieser Stelle ist die Einsicht, daß die Leidenschaften keine statischen Zuschreibungen sind, sondern vielmehr die Grunddynamik der Persönlichkeit oder des Charakters beschreiben. In Abhängigkeit davon, wie der einzelne diese Leidenschaften prozessiert, wird er sie entweder in Tugenden transformieren oder sich von ihnen beherrschen lassen und sie neurotisch ausagieren.

Ob diese Typologie wahr oder wissenschaftlich belegbar ist, interessiert an dieser Stelle weniger. Entscheidend ist, welchen Nutzen dieses Modell bietet - unabhängig von den Unterschieden im Detail, durch die sich die einzelnen Schulen des Enneagramms differenzieren. Der Persönlichkeitstypus nach dem Enneagramm beschreibt zunächst einmal eine psychische Grundstruktur, die "geronnenen Interaktionsmuster", die das Ergebnis von Interaktionsprozessen darstellen, die während der frühkindlichen Entwicklung durchlaufen wurden. Es sind - mit anderen Worten - verfestigte Programmstrukturen, die unsere Persönlichkeit auf einer Generalkarte fixieren und die wir mit anderen Menschen gemeinsam haben - jenseits aller individualtypischen Unterschiede. Kein Typus ist an sich, d.h. kortextunabhängig, besser oder schlechter als ein anderer Typus, und nicht alle Typeigenschaften werden von jedem Typus gleichermaßen realisiert. Aber jeder Typus oder Persönlichkeitsstil besitzt charakteristische Stärken und Schwächen, die ihn auszeichnen und ihm einen spezifischen Entwicklungsspielraum eröffnen.

Entscheidend ist nicht, daß man so oder so ist, sondern daß man sein spezifisches Entwicklungspotential sowie seine Fixierungen kennt und lernt, sie in der Kommunikation mit anderen zu transformieren. Um in diese Transformations- und Veränderungsprozesse gezielt eintreten zu können, ist es notwendig, zuerst seinem Grund- oder Basistyp zu begegnen. Die Begegnung mit dem Basistyp oder unserem Hauptcharakterzug kann uns Klarheit verschaffen über unsere "roboterhaft ablaufenden Konditionierungen". Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, z.B. Enneagrammtests, Introspektion und Selbstentdeckung anhand der Typ-Charakteristiken.

Der Ursprung des Enneagramms liegt im Dunkeln. So konnte es auch, ohne weltanschaulich vereinnahmt zu werden, von sehr unterschiedlichen Schulen für Kontemplation, Exerzitien, Meditation, Psychotherapie und Coaching verwendet werden (s. auch Literaturliste)

 

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Für die Typauswertung sind 135 Fragen zu beantworten. Lassen Sie sich Zeit und überlegen Sie, inwieweit die vorgeschlagene Aussage / Meinung für Sie stimmig ist, d.h. ob Sie sie in der einen oder anderen Weise leben, sei es im Beruf, sei es im Privatleben. Wenn Sie unsicher sind, wie stark Sie zustimmen können, fragen Sie sich einfach: in wie vielen Kontexten (Job, Familie, Partnerschaft, Freizeit etc.) Sie sich so verhalten.
Die vom System generierte Kurzauswertung mit den entsprechenden Typdominanten. In dem vorliegenden Beispiel dominiert die Acht (Führer), gefolgt vom Typ Drei (Macher). Zu berücksichtigen sind noch die "Flankentypen" Fünf (Denker) und Sieben (Optimist).

Die Ausrichtung ergibt ein relatives Übergewicht bei der Extraversion.

 

Die an Sie verschickte E-Mail mit den Graphiken sowie der genauen Punktauswertung. Um die Typen "in Ihnen" besser zu verstehen, finden Sie hier weitergehende Informationen. 
   

In unterschiedlichen Enneagrammforen (z.B. www.enneagrammportal.de) wird immer wieder gefragt, wie zuverlässig solche Tests denn seien. Wir haben hier einen Test entwickelt und auch seine Gültigkeit überprüft. Für zuverlässige Resultate suchen wir hier ca. 100 Testkandidaten. Wir wollen dabei folgende Fragen klären:

Stimmt die Theorie mit den Flügeltypen, d.h. wenn einer schwerpunktmäßig eine Sechs ist, dann sollen Typ Fünf und/oder Typ Sieben ebenfalls stark ausgeprägt sein.

Dann möchten wir die Frage klären, inwieweit die einzelnen Typkompetenzen, die wir testseitig für die einzelnen Typen herausgefunden haben, sich a) decken mit der Meinung der Testkandidaten und b) konstant sind über die Zeitachse oder nicht und c) inwieweit die Typausprägungen kontextabhängig sind oder nicht.

Wenn Sie also Lust haben mitzutun (das Projekt soll ungefähr ein Jahr lang laufen), dann laden Sie sich jetzt bitte unsere Erfassungsbogen runter und schicken Ihn an uns zurück: i n f o @ s y n t e a m . d e  (ohne Leerzeichen dazwischen). Wir melden uns dann bei Ihnen.

Zum Ablauf: ca. 4 x im Jahr machen Sie unseren Onlinetest (s.o.), mailen uns die Ergebnisse zu und beantworten dann unseren Feedbackbogen. That´s it. Unter den Teilnehmern verlosen wir am Ende des Forschungsprojektes unter Ausschluß des Rechtsweges eine einwöchige Flugreise nach Mallorca für zwei Personen.

Die Ergebnisse werden dann unter Wahrung der Anonymität der Beteiligten veröffentlicht.